Interview
Maria Picker

Interview
Maria Picker

Maria Picker war 22 Jahre lang erfolgreich als Wasserspringerin mit Teilnahmen an Olympischen Spielen sowie Welt- und Europameisterschaften aktiv. Nach erfolgreichem Abschluss ihres Masterstudiums der Angewandten Psychologie an der DHGS verstärkt sie seit Oktober 2020 als Laufbahnberaterin den Olympiastützpunkt Berlin. Dort unterstützt sie Athlet*innen vor allem bei der Berufs- und Studienorientierung. Im Interview erzählt sie uns von ihren Erfahrungen.

Quelle: https://www.osp-berlin.de/die-einen-gehen-die-anderen-kommen-personalwechsel-am-osp-berlin/

DHGS: Welche sind deine nächsten sportlichen Zielstellungen?

MARIA PICKER: Aufgrund der Verschiebung der Olympischen Spielen im Jahr 2020 hatte ich meine leistungssportliche Karriere nach 22 Jahren beendet und arbeite nun als Laufbahnberaterin am Olympiastützpunkt Berlin. Dort unterstützte ich die Athlet*innen vor allem bei der Berufs- und Studienorientierung.

DHGS: Welche Module waren/sind im Studium für dich am interessantesten?

MARIA PICKER: Am interessantesten fand ich die Module „Psychotherapie im Alter“ und „Diagnostik & Interventionen Systemischer und Humanistischer Therapieverfahren“, vor allem da diese im Bachelor-Studium an meiner alten Universität nicht behandelt wurden.

DHGS: Welche erworbenen Studieninhalte kannst du auch für dein Training nutzen?

MARIA PICKER: Vor allem das Modul zu den Systemischen Therapieverfahren kann ich sehr gut für meine berufliche Tätigkeit nutzen.

DHGS: Was waren/sind deine größten Herausforderungen während des Studiums?

MARIA PICKER: Die größte Herausforderung für mich bestand darin neben meinem Vollzeit-Job auch ein Studium in Vollzeit zu absolvieren. Die lernintensiven Klausuren wollten gut vorbereitet werden.

DHGS: Welche Unterstützungen seitens der DHGS sind für dich zum erfolgreichen Abschluss sehr wichtig?

MARIA PICKER: Eine Lerngruppe mit Kommilitonen sowie die jederzeitige Bereitschaft der Dozenten für Rück- und Verständnisfragen, half während des Studiums sehr. Auch, dass die Klausuren anwendungsorientiert waren, trug zu guten Leistungen bei. Ohne die semivirtuelle Gestaltung des ganzen Studiums hätte ich den Abschluss nicht parallel zum Job machen können. Weiterhin hatte ich die Möglichkeit ein Stipendium zu erhalten, welches eine großartige Unterstützung für mich bei der Realisierung meines Studiums war.

DHGS: Was möchtest du Leistungssportler*innen, die zukünftig an der DHGS studieren, als wichtigen unterstützenden Hinweis mitgeben?

MARIA PICKER: Bei Problemen oder Fragen solltet ihr immer direkt auf die Dozenten oder jeweiligen Ansprechpartner zu gehen. Wenn man frühzeitig sich Hilfe sucht, gibt es immer eine Lösung für das eigene Anliegen. Und ansonsten helfen euch eure Leistungssportler-Skills auf jeden Fall auch dabei ein Studium zu meistern :-)

Wir bedanken uns für das Interview!