Prof. Dr. Gerhard Nadler

Prof. Dr. Gerhard Nadler

Prof. Dr. Gerhard Nadler
Prof. Dr. Gerhard Nadler
Professor für Organisation und Recht des Rettungswesens

  • Grundlagen des Rechts
  • Sozialwissenschaftliche Grundlagen

☎ +49 (0)89 8898014-510

Lebenslauf

Aufgaben an der Hochschule

Gerhard Nadler ist seit dem Sommersemester 2012 Professor an der DHGS im Fachbereich Präklinische Versorgung und Rettungswesen. Seine Schwerpunkte in Lehre und Forschung sind Organisation und Recht des Rettungswesens.

Studium

Professor Nadler studierte Rechtswissenschaft sowie Erziehungswissenschaft (Berufspädagogik) und Soziologie (Arbeitssoziologie) im Parallelstudium. Er promovierte an der Universität Bremen mit einer interdisziplinär angelegten Forschungsarbeit zum Berufsbildungsrecht von Gesundheitsfachberufen zum Doktor der Philosophie. Nach erfolgter Promotion absolvierte er berufsbegleitend einen Bachelor-Studiengang „Soziologie und Politikwissenschaft.“ Seine Studienschwerpunkte legte er dabei auf Arbeits- und Berufssoziologie der Gesundheitsfachberufe, Gesundheitspolitik, Internationale Organisationen und Völkerrecht. Anschließend absolvierte er ebenfalls berufsbegleitend einen Zusatzstudiengang in Wirtschaftsrecht mit dem Schwerpunkt Arbeitsrecht.

Berufliche Erfahrungen

Gerhard Nadler war parallel zur Hochschulausbildung und anschließend viele Jahre darüber hinaus als Rettungssanitäter und Rettungsassistent tätig. Er kam auf allen bodengebundenen Rettungsmitteln zum Einsatz und absolvierte insgesamt etwa 8.000 Einsätze. Einige Jahre war er regelmäßige als Einsatzbearbeiter in der Rettungsleitstelle einer Großstadt tätig. Zudem hospitierte er in der Luftrettung.

Professor Nadler war in der beruflichen Bildung (Fachschule, Berufsfachschule, Akademie), in der Personalentwicklung von Unternehmen und in der Beratung von Verbänden mit Bezug zum Gesundheitswesen tätig. Er ist Gründungsmitglied und war bis 2012 Geschäftsführer des Instituts für Bildung und Systemforschung im Rettungswesen e.V. (IBSR). Von 2002 bis 2014 vertrat er den Berufsverband für den Rettungsdienst e.V. (BVRD) gegenüber Exekutive, Legislative und anderen Verbänden. In diesem Kontext war er von 2008 bis 2011 Mitglied der „Expertengruppe RettAssG-Novellierung“ beim Bundesministerium für Gesundheit. Aufgrund seiner Expertise zu den Berufen im Rettungsdienst arbeitete er von 2006 bis 2010 in den AQiG-Projekten der Universitäten Dresden und Osnabrück mit.

Veröffentlichungen

  • Straßenverkehrsrecht für die Feuerwehr, Ulm, 1998 (F)
  • Straßenverkehrsrecht für Rettungsdienst und Katastrophenschutz, Putz-brunn, 1998 (F)
  • Erziehungswissenschaftliche und juristische Aspekte zur Diskussion um eine Rahmenordnung für die berufliche Weiterbildung, Putzbrunn, 1998 (W)
  • Straßenverkehrsrecht für Feuerwehr und THW, Ulm, 2001 (F)
  • First Responder: Eine lebensrettende Strategie, Stuttgart, 2004 (F)
  • Berufspädagogische und juristische Aspekte zur beruflichen Bildung und Tätigkeit von Rettungsassistent und Rettungssanitäter, Frankfurt a.M., 2004 (W)
  • Modellprojekt Helfendorf: Studienbericht zum Modellprojekt Feuerwehr – Erste-Hilfe-Trupps, Landsberg, 2007 (W)
  • Möglichkeiten und Grenzen einer selbständigen Erstversorgung von Not-fall- und Akutpatienten durch Rettungsfachpersonal – Eine umfassende Untersuchung der Rechtslage, Mannheim, 2007 (W)
  • Berufszufriedenheit von Rettungsassistenten – Eine Untersuchung aus arbeits- und berufssoziologischer Perspektive, Mannheim, 2008 (W)
  • Straßenverkehrsrecht für Feuerwehr und THW, Heidelberg u.a., 2011 (F)
  • Straßenverkehrsrecht für Rettungsdienst und Katastrophenschutz, Hei-delberg u.a., 2016 (F)

(F = Fachbuch / W = wissenschaftliches Werk)

  • Rechtliche Befugnisse der Feuerwehr im Überblick. In: KognosVerlag (Hrsg.), Das Große Feuerwehr-Handbuch, 7. EL, Stadtbergen, 1998
  • Sonderrechte und Wegerecht im Straßenverkehr. In: KognosVerlag (Hrsg.), Das Große Feuerwehr-Handbuch, 12. EL, Stadtbergen, 1999
  • Erste-Hilfe-Spots im Fernsehen. In: Rupprecht (Hrsg.), Forum Rettungs-dienst 1999, Edewecht, 1999
  • Versicherungsschutz bei Unfällen im Dienst. In: KognosVerlag (Hrsg.), Das Große Feuerwehr-Handbuch, 14. EL, Stadtbergen, 1999
  • Das neue (europäische) Fahrerlaubnisrecht. In: Rudolph (Hrsg.), Das Große Feuerwehr-Handbuch, 18. EL, Landsberg, 2000
  • Dürfen und Müssen aus juristischer Sicht. In: Rupprecht (Hrsg.), Forum Rettungsdienst 2001, Edewecht, 2001
  • Zur Weiterfahrt bei Unfallbeteiligung des Einsatzfahrers. In: Rudolph (Hrsg.), Das Große Feuerwehr-Handbuch, 27. EL, Landsberg, 2002
  • Inanspruchnahme von Sonderrechten mit dem Privatfahrzeug. In: Rudolph (Hrsg.), Das Große Feuerwehr-Handbuch, 31. EL, Landsberg, 2003
  • Luftrettung im Überblick und Hubschrauber an Einsatzstellen. In: Rudolph (Hrsg.), Das Große Feuerwehr-Handbuch, 37. EL, Landsberg, 2005
  • Ausschuss „Rettungswesen“ – zahlreiche Impulse für das Rettungswesen. In: MendelVerlag (Hrsg.), Ausschuss „Rettungswesen“: 40 Jahre Koordination im Rettungsdienst, Witten, 2005
  • Erste Wirkungen der Empfehlungen des Arbeitskreises „Erstversorgung von Unfallverletzten“ im politisch-administrativen System der Bundesre-publik. In: MendelVerlag (Hrsg.), Ausschuss „Rettungswesen“: 40 Jahre Koordination im Rettungsdienst, Witten, 2005
  • Rechtliche Aspekte zur Ersten Hilfe durch Feuerwehrangehörige. In: In: Rudolph (Hrsg.), Das Große Feuerwehr-Handbuch, 41. EL, Landsberg, 2006
  • Modellprojekt Helfendorf: Studienbericht zum Modellprojekt Feuerwehr – Erste-Hilfe-Trupps. In: Rudolph (Hrsg.), Das Große Feuerwehr-Handbuch, 43. EL, Landsberg, 2006
  • Möglichkeiten von First Response – Einheiten und systembedingte Gren-zen der Hilfeleistung. In: Rudolph (Hrsg.), Das Große Feuerwehr-Handbuch, 48. EL, Landsberg, 2008
  • Alternativen zur „klassischen First Response – Einheit“ in der Großstadt und auf der Autobahn. In: Rudolph (Hrsg.), Das Große Feuerwehr-Handbuch, 50. EL, Landsberg, 2008
  • First Response: Rechtliche Aspekte. Rudolph (Hrsg.), Das Große Feuer-wehr-Handbuch, 51. EL, Landsberg, 2008
  • Zum Entfallen der Verpflichtung zur Arbeitsleistung bei Feuerwehrdienst. In: Rudolph (Hrsg.), Das Große Feuerwehr-Handbuch, 52. EL, Landsberg, 2009
  • Keine Haftung bei Personenschäden. In: Rudolph (Hrsg.), Das Große Feuerwehr-Handbuch, 54. EL, Landsberg, 2009
  • Verkehrsregelung sowie Sperrung von Fahrstreifen und Straßen durch die Feuerwehr. In: Rudolph (Hrsg.), Das Große Feuerwehr-Handbuch, 43. EL, Landsberg, 2009
  • Rechtsprobleme beim künstlichen Stau. In: Rudolph (Hrsg.), Das Große Feuerwehr-Handbuch, 62. EL, Landsberg, 2011
  • Handlungskompetenz als Ausbildungsziel – oder was Rettungsassisten-ten wissen und können sollten. In: Kersten Ehnke, Rico Kuhnke (Hrsg.), Lernfeld Rettungsdienst: Wege zum handlungsorientierten Unterricht, Edewecht, 2013
  • Unfallversicherungsschutz beim letzten Geleit. In: Rudolph (Hrsg.), Das Große Feuerwehr-Handbuch, 71. EL, Landsberg, 2013
  • Ausschluss vom aktiven Feuerwehrdienst wegen charakterlicher Mängel. In: Rudolph (Hrsg.), Das Große Feuerwehr-Handbuch, 71. EL, Landsberg, 2013

Gebiet: Recht der Medizinalfachberufe, des Rettungsdienstes und der Feuerwehr

  • Zur Kompetenz von Rettungsassistent und Rettungssanitäter aus juristischer Sicht. In: BrandSchutz, Heft 6 / 2009
  • Juristische Probleme des Rettungsdienstes im Fokus der Rechtswissenschaft. In: BrandSchutz, Heft 12 / 2009 (Co-Autor)
  • Verfassungsbeschwerde gegen Eingliederung privater Rettungsdienste in den öffentlichen Rettungsdienst vom Bundesverfassungsgericht zurück-gewiesen. In: BrandSchutz, Heft 11 / 2010
  • Gerichtliche Entscheidungen zur Vergütung von Rettungsassistenten im Praktikum. In: BrandSchutz 12 / 2011

Beiträge, die sich primär an aktive Feuerwehrangehörige richten

  • Freistellung von freiwilligen Feuerwehrleuten für Lehrgänge an Feuerwehrschulen. In: FeuerwehrMagazin, Heft 1 / 2007
  • Sondersignale für geliehene Fahrzeuge? In: FeuerwehrMagazin, Heft 5 / 2007
  • Beseitigung von Ölspuren – Aktuelles Urteil aus NRW. In: FeuerwehrMa-gazin, Heft 9 / 2007
  • Kündigungsschutz für aktive Feuerwehrleute. In: FeuerwehrMagazin, Heft 11 / 2007
  • Rechtliche Aspekte für First Responder – Einheiten. In: FeuerwehrMaga-zin, Heft 2 / 2008
  • Rauchverbot in Feuerwehrhäusern. In: FeuerwehrMagazin, Heft 4 / 2008
  • Freistellung von Arbeitnehmern für Einsätze. In: FeuerwehrMagazin, Heft 6 / 2008
  • Urteil: Kein Schmerzensgeld, kein Schadenersatz. In: FeuerwehrMagazin, Heft 8 / 2008
  • Waffenrecht: Auf Messers Schneide. In: FeuerwehrMagazin, Heft 10 / 2008
  • Kein Fahrverbot für Einsatzfahrzeuge. In: FeuerwehrMagazin, Heft 1 / 2009
  • Verkehrsregelung durch die Feuerwehr. In: FeuerwehrMagazin, Heft 7 / 2009
  • Sperrung von Straßen und Fahrspuren. In: FeuerwehrMagazin, Heft 8 / 2009
  • Rechtsproblem: Künstlicher Stau. In: FeuerwehrMagazin, Heft 2 / 2010
  • Vom Arbeitgeber wegen Teilnahme am Einsatz gekündigt. In: Feuer-wehrMagazin, Heft 5 / 2010
  • Sondersignale an „privaten“ Feuerwehr-Oldies zulässig? In: Feuerwehr-Magazin, Heft 10 / 2010
  • Strittige Klausel im Arbeitsvertrag. In: FeuerwehrMagazin, Heft 11 / 2010
  • Neue Urteile zur Höchstarbeitszeit von hauptamtlichen Feuerwehrleuten. In: FeuerwehrMagazin, Heft 6 / 2011
  • Brisante Einsätze jenseits der Landesgrenze: Keine hoheitlichen Befug-nisse im Nachbarbundesland. In: FeuerwehrMagazin, Heft 8 / 2011
  • Einsatzkräfte besser vor Gewalttaten geschützt. In: FeuerwehrMagazin, Heft 12 / 2011
  • Sonderrechte nach § 35 StVO für First Responder. In: FeuerwehrMaga-zin, Heft 10 / 2012
  • Zugeparkte Feuerwehrzufahrten. In: FeuerwehrMagazin, Heft 2 / 2013
  • Krank zum Einsatz? In: FeuerwehrMagazin, Heft 8 / 2013
  • „Turboflare“ – erlaubt oder verboten? In: FeuerwehrMagazin, Heft 4 / 2014

Gebiet: Erziehungs- und Sozialwissenschaften mit Bezug auf die Medizinalfachberufe

  • Anforderungen an Rettungsassistenten aus der Berufspraxis. In: Rettungsdienst-Journal, Heft 1 / 2008
  • Aspekte und Gedanken zur Neuordnung der RettSan-Ausbildung. In: Rettungsdienst-Journal, Heft 2 / 2008
  • Berufszufriedenheit von Rettungsassistenten. In: RETTUNGSDIENST, Heft 7 / 2008
  • Aufstiegsfortbildungen für Rettungsassistenten. In: RettungsMagazin, Heft 2 / 2009
  • Neuordnung der Ausbildung zum Rettungssanitäter. In: Rettungsdienst-Journal, Heft 3 / 2009
  • Bachelor-Studiengang Sanitäts- und Rettungsmedizin. In: FeuerwehrMagazin, Heft 4 / 2011
  • Studienmöglichkeiten für Rettungskräfte. In: RettungsMagazin, Heft 4 / 2011
  • Ausbildung und Tätigkeit von Einsatzkräften der Feuerwehr und des Rettungsdienstes im Fokus der Erziehungs- und Sozialwissenschaften. In: Rettungsdienst-Journal, Heft 4 / 2011 (Co-Autor)

Gebiet: Organisation des Gesundheitswesens und Berufspolitik der Medizinalfachberufe

  • Blick über den Tellerrand: Aspekte und Gedanken zur Akademisierung der Gesundheitsfachberufe. In: Rettungsdienst-Journal, Heft 3+4 / 2007
  • Akademische Ausbildung für nichtärztliche Gesundheitsfachberufe, aber nicht für Rettungsassistenten. In: Rettungsdienst-Journal, Heft 2 / 2008
  • Akademische Ausbildung für nichtärztliche Gesundheitsberufe wird im Deutschen Bundestag beraten. In: Rettungsdienst-Journal, Heft 2 / 2009
  • 20 Jahre Gesetz über den Beruf der Rettungsassistentin und des Ret-tungsassistenten. In: Rettungsdienst-Journal, Heft 3 / 2009
  • RettAssG-Novellierung und Hintergründe im Überblick. In: Rettungsdienst-Journal, Heft 4 / 2011
  • Blick über die Grenze: Rettungsdienst-Systeme im Vergleich. In: RETTUNGSDIENST, Heft 10 / 2014
  • Projekt „Praxisseminar Wasserrettung“: Leitgedanken, Projektbeschrei-bung, Erfahrungen und Überlegungen. In: Rettungsdienst-Journal, Heft 3+4 / 2014
  • Körperliche Leistungsfähigkeit des Rettungsfachpersonals: Relevanz, aktueller Stand, Refexion. In: RETTUNGSDIENST, Heft 4 / 2016

Im Rahmen eines medienpädagogischen Projektes zur Förderung der Erste Hilfe-Kompetenz von aktiven Feuerwehrangehörigen

  • Crashkurs Vitalfunktionen (Erste Hilfe). In: FeuerwehrMagazin, Heft 8 / 2008
  • Stabile Seitenlage (Erste Hilfe). In: FeuerwehrMagazin, Heft 10 / 2008
  • Schutz vor Unterkühlung (Erste Hilfe). In: FeuerwehrMagazin, Heft 2 / 2009
  • Atemnot und Rauchgasvergiftung (Erste Hilfe). In: FeuerwehrMagazin, Heft 4 / 2009
  • Verbrennungen und Hitzeerkrankungen (Erste Hilfe). In: FeuerwehrMagazin, Heft 6 / 2009
  • Bedrohliche Blutungen (Erste Hilfe). In: FeuerwehrMagazin, Heft 8 / 2009
  • Herz-Kreislauf-Stillstand (Erste Hilfe). In: FeuerwehrMagazin, Heft 10 / 2009
  • Beatmungshilfen (Erste Hilfe). In: FeuerwehrMagazin, Heft 12 / 2009
  • Jeder Schlaganfall ein Notfall (Erste Hilfe). In: FeuerwehrMagazin, Heft 2 / 2010
  • Herzinfarkt: Ein zeitkritischer Notfall (Erste Hilfe). In: FeuerwehrMagazin, Heft 4/2010
  • Rettung und Transport (Erste Hilfe). In: FeuerwehrMagazin, Heft 6 / 2010
  • Rettungstuch und Schaufeltrage richtig einsetzen (Erste Hilfe). In: FeuerwehrMagazin, Heft 8 / 2010
  • Sinnvolle Zusatzausrüstung (Erste Hilfe). In: FeuerwehrMagazin, Heft 12 / 2010
  • Zur (Not-)Kompetenz des Rettungsfachpersonals – die unendliche Ge-schichte. In: RETTUNGSDIENST, Heft 5 / 1998 (Co-Autor)
  • Schneller als der Rettungsdienst: Erste-Hilfe-Spots via TV. In: Brand-Schutz, Heft 5 /1998
  • Erste-Hilfe-Trupps erfolgreich. In: BrandSchutz, Heft 10 / 1998
  • First Responder – so liefen die ersten fünf Jahre. In: FeuerwehrMagazin, Heft 5 / 1999
  • Einsatz von Jugendlichen in der Notfallrettung. In: RETTUNGSDIENST, Heft 1 / 2000
  • Sozialwissenschaftliche Aspekte zum Beruf des Rettungsassistenten. In: Rettungsdienst-Journal, Heft 1 / 2001
  • Funktionale Einheit von Notfallrettung und Krankentransport: Reform an-gebracht! In: RETTUNGSDIENST, Heft 7 / 2001 und Heft 9 / 2001
  • Heli-Med Mallorca – ein deutsch-spanisches Projekt. In: Rettungsdienst-Journal, Heft 4 / 2001 (Co-Autor)
  • München: Laiendefibrillation jetzt auch durch die Polizei. In: RETTUNGSDIENST, Heft 1 / 2002
  • Probleme bei der Ausbildung zum Rettungsassistenten und zum Rettungssanitäter. In: Rettungsdienst-Journal, Heft 2 / 2003
  • Zur Notwendigkeit einer dreijährigen Ausbildung für Rettungsassistenten. In: Rettungsdienst-Journal, Heft 3 / 2003
  • Einfache Krankentransporte – keine Aufgabe für den Rettungsdienst. In: Rettungsdienst-Journal, Heft 1 / 2004
  • Gremien im Rettungsdienst: Der Ausschuss „Rettungswesen“. In: RETTUNGSDIENST, Heft 3 / 2004
  • Gremien im Rettungsdienst: Die Ständige Konferenz für den Rettungsdienst. In: RETTUNGSDIENST, Heft 4 / 2004
  • Künftige Rettungsassistentenausbildung: Berufsbezeichnungsschutz- oder Ausbildungsgesetz? In: RETTUNGSDIENST, Heft 2 / 2005
  • Anerkennung als Notfallsanitäter in Österreich. In: RETTUNGSDIENST, Heft 6 / 2005
  • Bewältigung eines MANV – ein wunder Punkt unseres Rettungsdienstsystems. In: Rettungsdienst-Journal, Heft 3 / 2005
  • Einblicke in die Arbeit des Rettungsassistenten in der Luftrettung. In: Rettungsdienst-Journal, Heft 4 / 2006

Wissenschaftliche Exkursionen

Wissenschaftliche Exkursionen im Kontext der Forschungsprojekte Rettungswesen in den Adrialändern „Italien, Kroatien und Slowenien“ sowie Rettungsdienst in den deutschsprachigen Alpenländern „Liechtenstein, Österreich und Schweiz“

Rettungsdienst in Kroatien

Rettungsdienst der Gespannschaft Primorsko-goranska županija (Küstenland–Bergland), Rijeka

Zavod za hinnu medicinu Primorsko-goranska županije, Rijeka

Gespräche mit dem Medizinischen Direktor zur Organisation des Rettungsdienstes und des Rettungswesens in Kroatien, auch zu den besonderen Aspekten bezüglich der weitläufigen Gespannschaft mit diversen Inseln,  den rechtlichen Grundlagen sowie zu Einsatzkonzepten; zur Ausbildung, der Tätigkeit und den Kompetenzen des medizinischen Personals. Einblicke in die praktische Schulung von Notärzten sowie Besichtigung von Einrichtungen und Inaugenscheinnahme Fahrzeugen und Ausrüstung.

Rettungsdienst in Slowenien

Rettungsdienst der Hauptstadt Ljubljana

UKC Ljubljana, Reševalna postaja

Gespräche mit der Führungsebene (Administrativer Leiter, Stellvertreter Administrativer Leiter und Ärztliche Leiterin) zur Organisation des Rettungsdienstes und Rettungswesens in Slowenien, den rechtlichen Grundlagen sowie zu Einsatzkonzepten; zur Ausbildung, zur Tätigkeit und den Kompetenzen des medizinischen Personals. Gespräche mit Sanitätern zum Einsatzablauf, Besichtigung von Einrichtungen und Inaugenscheinnahme von Fahrzeugen und Ausrüstung des Rettungsdienstes sowie Besichtigung der Zentralen Notfallaufnahme im Universitätsklinikum.

Feuerwehr und Katastrophenschutz in Italien

Feuerwehr der Republik Italien, Provinzkommando Udine

CORPO NAZIONALE DIE VIGILI DEL FUOCO, Comando Provinziale Vigili Del Fuoco Udine

Gespräche mit einem Offizier des höheren Dienstes zu den Rechtsgrundlagen für Feuerwehr und Katastrophenschutz, zur Struktur und den Aufgaben der Feuerwehr, zur Einsatzorganisation und zu Einsatzkonzepten, zum Personal (insbesondere Ausbildung und Karriere), zu regionalen Tätigkeitsschwerpunkten sowie über die Einbindung von freiwilligen Kräften und die Strukturen im Katastrophenschutz; ferner zu Problemen, Lösungsansätzen, Innovationen. Gespräche mit Einsatzkräften; insbesondere über Einsätze und den typischen Einsatzablauf. Besichtigung von Feuerwachen sowie Inaugenscheinnahme von Einsatzfahrzeugen und Ausrüstung.

Rettungsdienst in Kroatien

Kroatisches Zentralinstitut für Notfallmedizin, Zagreb

Hrvatski zavod za hintu medicinu, Zagreb

Gespräch mit einer Ärztin in Leitungsfunktion und einer wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen zur Organisation des Rettungsdienstes und des Rettungswesens in Kroatien, zu den rechtlichen Grundlagen sowie zu gegenwärtigen Konzepten, zur Ausbildung, zur Tätigkeit und den Kompetenzen des medizinischen Personals; ferner über Probleme und Lösungsmöglichkeiten, über Pläne und Zukunftsvisionen.

Rettungsdienst der Stadt Zagreb

Nastavni zavod za hitnu medicinu Grada Zagreb

Gespräch mit dem Medizinischen Direktor sowie zwei seiner ärztlichen Mitarbeiterinnen zur Organisation des Rettungsdienstes und des Rettungswesens in Kroatien, auch zu den besonderen Aspekten des Rettungsdienstes in der Großstadt Zagreb, zu rechtlichen Grundlagen sowie zu Einsatzkonzepten; zur Ausbildung, zur Tätigkeit und den Kompetenzen des medizinischen Personals. Besichtigung der Rettungsleitstelle und weiterer Einrichtungen sowie Inaugenscheinnahme Fahrzeugen und Ausrüstung.

Rettungsdienst in der Autonomen Region Friaul-Julisch Venetien

REGIONALE SOCCORSO 118 / Regioni Autonomia Friuli Venezia Giulia

Regionales Notfallzentrum der asuiud, Udine

Gespräch mit dem Ärztlichen Leiter des Notfallzentrums über die Organisation des Rettungsdienstes in Italien, insbesondere der Autonomen Region Friaul-Julisch Venetien, zu rechtlichen Grundlagen und Einsatzkonzepten sowie zur Ausbildung, zur Tätigkeit und zu den Kompetenzen der medizinischen Personals. Besichtigung der Rettungshubschrauberstation und der Rettungsleitstelle sowie Inaugenscheinnahme von RD-Fahrzeugen und Ausrüstung; ferner Besichtigung der Zentralen Notfallaufnahme des Universitätsklinikums in Udine.

S.O.C. Centrale Operativa 118 – Elisoccorso FVG
Azienda Sanitaria Universitaria Integrata di Udine

Presidio Ospedaliero Universitario „S. Maria d. Misericordia“

Wasserrettung und Sanitätsdienst am Strand von Lignano (UD)

Gespräche mit Einsatzleitern der Wasserrettung zur Organisation und zum Tätigkeitsspektrum sowie zu Einsätzen; Inaugenscheinnahme der Ausrüstung. Besuch der SOGIT-Sanitätsstation am Strand und Gespräch mit einem bei der SOGIT tätigen Arzt zum Aufgabenbereich und zu den Dienstleistungen der Hilfsorganisation, die mit Rettungswagen in den Rettungsdienst der Region Friaul-Julisch Venetien mit einbezogen ist, sowie zur Ausbildung der ehrenamtlichen Kräfte der SOGIT.

Feuerwehr und Katastrophenschutz in Slowenien

Berufsfeuerwehr Ljubljana

Gasilska Brigada Ljubljana

Gespräche mit dem Kommandanten der Berufsfeuerwehr Ljubljana zu den Rechtsgrundlagen für Feuerwehr und Katastrophenschutz, zur Struktur und den Aufgaben der Feuerwehr, zur Einsatzorganisation und zu Einsatzkonzepten, zum Personal (insbesondere Ausbildung und Karriere), zu regionalen Tätigkeitsschwerpunkten sowie zur Kooperation von Berufsfeuerwehren und freiwilligen Feuerwehren in Slowenien und den Strukturen im Katastrophenschutz; ferner zu Problemen, Lösungsansätzen, Innovationen. Gespräche mit einem Wachabteilungsführer und auch Einsatzkräften; insbesondere über Einsätze und den typischen Einsatzablauf. Besichtigung der Hauptfeuerwache sowie Inaugenscheinnahme von Einsatzfahrzeugen und Ausrüstung.

Rettungsdienst im Bundesland Niederösterreich

Rettungsleistelle für das Bundesland Niederösterreich

Notruf Niederösterreich (St. Pölten)

Gespräch mit der Leitungsebene der Rettungsleitstelle und Professor Redelsteiner (FH St. Pölten) über die Organisation des Rettungsdienstes in Österreich, insbesondere im Bundesland Niederösterreich, zu den rechtlichen Grundlagen und zu Einsatzkonzepten sowie zur Ausbildung, zur Tätigkeit und zu den Kompetenzen der nichtärztlichen medizinischen Personals; ferner zur Organisation von „Notruf Niederösterreich“ und der Einsatzbearbeitung in der Rettungsleitstelle sowie zur Verfügbarkeit des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes und zum Projekt „1450 – Gesundheitstelefon“; ferner Besichtigung der Rettungsleitstelle.

Rettungsdienst in der Stadt Wien

Stadt Wien, Magistratsabteilung 70

Berufsrettung Wien

Gespräch mit der Leitungsebene der Berufsrettung Wien über die Organisation des Rettungsdienstes in der Stadt Wien und der Magistratsabteilung 70, zu den rechtlichen Grundlagen und zu Einsatzkonzepten; ferner zum Einsatz von Notärzten sowie zur Ausbildung, zur Tätigkeit und zu den Kompetenzen des nichtärztlichen medizinischen Personals; zu Problemen, Lösungsansätzen sowie Innovationen und Visionen; ferner zur Verfügbarkeit des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes und zum Projekt „1450 – Gesundheitstelefon“; ferner Inaugenscheinnahme von Einsatzfahrzeugen und Ausstattung sowie Besichtigung der Rettungsleitstelle, des Ausbildungszentrums und weiterer Einrichtungen.

Wasserrettung am Strand von Lignano (UD)

Gespräch mit einem Vertreter der Kommune zur Vergabe der Wasserrettung an Unternehmer sowie zu den vertraglichen Regelungen, insbesondere Vorgaben bezüglich Durchführung der Wasserrettung (Organisation, Personal, Ausbildung, Dienstzeiten und Ausrüstung).

Diverse Interviews mit Rettungsschwimmern im Bereich Lignano Pineta und Lignano Rivera zu Ausbildung, Training, Tätigkeitsspektrum, medizinischen Maßnahmen, Einsatzgeschehen und Arbeitsverhältnis.

Comune di
Lignano Sabbiadoro

Rettungsdienst im Bundesland Salzburg

Österreichisches Rotes Kreuz – Landesverband Salzburg
Landesrettungskommando Salzburg
Landesleitstelle
Rettungsdienst der Stadt Salzburg

Gespräche mit dem Landesrettungskommandanten Stellvertreter, dem Leiter der Landesleitstelle und der Ausbildungsreferentin des LV zu über die Organisation des Rettungsdienstes in Österreich, insbesondere im Bundesland Salzburg, zu den rechtlichen Grundlagen und zu Einsatzkonzepten sowie zur Ausbildung, zur Tätigkeit und zu den Kompetenzen der nichtärztlichen medizinischen Personals; ferner zur Leitstellenstruktur und Einsatzbearbeitung in der Rettungsleitstelle sowie zur Verfügbarkeit des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes und zum Projekt „1450 – Gesundheitstelefon“; ferner Besichtigung der Landesleitstelle (Standort Salzburg). Gespräch mit dem diensthabenden Dienstführer des Rettungsdienstes der Stadt Salzburg sowie Inaugenscheinnahme von Einsatzfahrzeugen und Ausstattung.

News

Prof. Dr. Gerhard Nadler als Experte im Landtag Brandenburg

Am Donnerstag, den 13. September 2018, führte der Ausschuss für Inneres und Kommunales unter dem Vorsitz der Abgeordneten Klara Geywitz (SPD) und im Beisein von Innenminister Karl-Heinz Schröter eine Anhörung zur geplanten Änderung des Rettungsdienstgesetzes des Landes Brandenburg durch. In der zweieinhalbstündigen Anhörung trugen acht Experten, unter ihnen Prof. Dr. Gerhard Nadler (Lehrgebiet: Organisation und Recht des Rettungswesens), zum Gesetzentwurf vor und sprachen Empfehlungen aus. Professor Nadler empfahl „First Response – Einheiten“ im Gesetz zu erwähnen, da dies den Ausbau des Ersthelfersystems  fördern würde. Zudem sprach er sich für eine Erprobungsklausel  für ein „Telenotarztsystem“ aus.  Weiterhin regte er die […]

Sommerexkursion zum Rettungsdienst Salzburg

Im Rahmen seiner wissenschaftlichen Beschäftigung mit dem Rettungswesen in den Staaten der Europäischen Union führte Prof. Dr. Gerhard Nadler (Lehrgebiet: Organisation und Recht des Rettungswesens) am 4. September eine Exkursion zum Landesverband Salzburg des Österreichischen Roten Kreuzes (ÖRK) durch. Ziel war es einen tieferen Einblick in das Rettungswesen in diesem österreichischen Bundesland zu erhalten. In der Mozartstadt standen Gespräche mit dem stellvertretenden Landesrettungskommandanten, der Ausbildungsreferentin sowie dem Leiter der Landesleitstelle (Notrufzentrale) im Mittelpunkt. Neben diesen Gesprächen waren die Besichtigung der Leitstelle und die Inaugenscheinnahme von Einsatzfahrzeugen und Ausrüstung spannende Punkte auf dem Programm.