Interview
Tobias Stefer

Interview
Tobias Stefer

Tobias Stefer leitet den Athletikbereich der Junglöwen des TSV München von 1860. Er absolvierte neben dem Profisport sein Masterstudium im Bereich Sportwissenschaft an der DHGS und berichtet im Interview von seinen Erfahrungen als Student.

DHGS: Was sind Deine nächsten sportlichen Zielerstellungen?

TOBIAS STEFER: Leider erlitt ich Ende letzten Jahres eine schwerere Knieverletzung. Daher ist im Moment mein primäres sportliches Ziel, wieder fit und leistungsfähig zu werden, um auch selbst wieder auf dem Platz stehen zu können.

DHGS: Welche Module im Studium waren/sind für Dich am interessantesten?

TOBIAS STEFER: Ein für mich sehr interessantes Modul war die Leistungsphysiologie, da ich mich zum einen sehr für diesen Bereich interessiere und wir aufgrund der kleinen Studiengruppe detailliert und spezifisch auf viele Fragestellungen zum Thema Ernährung, bzw. Nahrungsergänzung und Stoffwechselvorgänge eingehen konnten.

DHGS: Konntest Du erworbene Inhalte aus dem Studium auch für Dein Training nutzen?

TOBIAS STEFER: Das Modul „Prävention und Regeneration“ im ersten Semester, sowie die beiden Module der „Leistungsdiagnostik und Leistungsoptimierung“ aus dem zweiten Fachsemester hatten für mich den größten direkten Transfer zu meiner beruflichen Tätigkeit. Gerade präventive Diagnostik und eine ganzheitliche Betrachtung von Kompensationsmustern durch verschiedene Einflussfaktoren helfen mir im individuellen Training mit verletzten, aber auch gesunden Spielern. Aber auch die Inhalte der Leistungsdiagnostik und Leistungsoptimierung finden immer wieder Anklang in der Belastungssteuerung oder der Trainingsgestaltung im Mannschaftsbereich.

DHGS: Was sind Deine größten Herausforderungen während des Studiums?

TOBIAS STEFER: Meine größte Herausforderung war es, das Studium neben der Arbeit nicht zu vernachlässigen oder das Lernen vor sich her zu schieben. Im Leistungssport kann es oftmals stressig werden und es gibt Zeiten im jeweiligen Saisonverlauf, in denen man mehr investieren muss, als in anderen. Gerade in diesen Phasen erwies sich die Lernplattform, auf die man jederzeit und überall zugreifen kann, als sehr hilfreich. So konnte ich beispielweise im Trainingslager ohne großen Aufwand weiter am Ball bleiben. Gelegentlich auch nur um mal kurz etwas nachzulesen.

DHGS: Welche Unterstützungen seitens der DHGS sind für Dich zum erfolgreichen Abschluss sehr wichtig?

TOBIAS STEFER: Den riesigen Vorteil, an der DHGS zu studieren, sehe ich im Studienkonzept – dem semi-virtuellen Modell –  und die damit verbundene gute Vereinbarkeit von Studium und beruflicher Tätigkeit. Dazu zählt auch die sehr direkte, einfache und zudem persönliche Kommunikation mit den organisatorischen Mitarbeitern der Hochschule. Somit war stets eine gute Abstimmung von Arbeit und Studium möglich, sowie schnelle Lösungen und Hilfestellungen seitens der Hochschule gegeben. Gerade im Leistungssport ist berufliche Erfahrung und eine qualifizierte Ausbildung von großer Bedeutung

DHGS: Was möchtest Du Leistungssportlern, die zukünftig an der DHGS studieren, als wichtigen unterstützenden Hinweis mitgeben?

TOBIAS STEFER:

Eine Sache, die einem als Studierender oftmals etwas schwerfällt, ist der Austausch mit den Dozenten neben den Präsenzphasen und Kurszeiten. Bei der DHGS hat man aber den großen Vorteil, dass man zusätzlich viele interessante und hilfreiche Themen ansprechen und von der jahrelangen und oftmals noch aktiven Praxiserfahrung der Lehrkräfte profitieren kann. Daher mein Tipp: Nutzt die Chance und sucht das Gespräch mit euren Dozenten in den Zwischenpausen oder abseits der Präsenzveranstaltungen.

Vielen Dank Tobias für das Interview! Wir hoffen, deine Verletzung ist längst verheilt & du stehst wieder auf dem Platz!