Prof. Dr. Ursula Buchner

Prof. Dr. Ursula Gisela Buchner

Prof. Dr. Ursula Buchner
Prof. Dr. Ursula BuchnerDipl.-Psych.
Dekanin der Fakultät Gesundheit
Professorin für Gesundheitspsychologie

  • Gesundheitspsychologie

☎ +49 (0)89 8898014-151

Lebenslauf

Aufgaben an der Hochschule

Ursula Buchner ist seit 2017 Professorin für Gesundheitspsychologie an der DHGS Deutschen Hochschule für Gesundheit und Sport am Standort Ismaning.

Studium und Weiterbildungen

Buchner studierte Diplom-Psychologie an der Ludwig-Maximilians-Universität in München mit Schwerpunkt Arbeits- und Organisationspsychologie (Abschluss in 2003). Berufsbegleitend promovierte sie 2015 an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg zu „Störung durch Glücksspielen. Entwicklung und Bewertung von Unterstützungsmöglichkeiten für Angehörige“.

Buchner absolvierte eine Ausbildung in Systemischer Beratung (isb Wiesloch) und ist anerkannte klinische Hypnotherapeutin (DGH). Zudem nimmt sie regelmäßig an Fortbildungen teil, z.B. zu Motivational Interviewing, provokativer Therapie, Körperpsychotherapie, Psychodrama und lösungsfokussierte Kurzzeittherapie.

Berufliche Erfahrungen

Buchner arbeitet zunächst freiberuflich im Bereich der Kompetenzentwicklung und der Schulung und Beratung zu Eignungsdiagnostik und Personalentwicklung (2003-2005). Anschließend war sie bei den Beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz) für die berufliche Rehabilitation von Menschen mit psychischen Erkrankungen und betriebliches Eingliederungsmanagement zuständig (2005-2007). Von 2007-2008 arbeitete Buchner als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich der Essstörungen für die Klinik Roseneck (Prien am Chiemsee) im Verbund mit der Abteilung Epidemiologie und Evaluation der Psychiatrischen Klinik der Ludwig-Maximilians-Universität. Von 2008-2017 war Buchner für die Bayerische Akademie für Sucht- und Gesundheitsfragen BAS tätig und gestaltete den Aufbau der Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern (LSG) maßgeblich mit. Ihre Aufgaben waren u.a. die Konzeption, Planung, Durchführung, Auswertung und Publikation von quantitativen und qualitativen Praxisforschungsprojekten, der Aufbau eines bayernweiten Fortbildungsprogramms, der Transfer aktueller Forschungsergebnisse in die Praxis und Mitwirkung an der Evaluation des Glücksspielstaatsvertrages. Zudem betreute sie 2012/2013 ein Projekt zur Erfassung des Übergangsmanagements von der Entwöhnung zum Entzug bei alkoholkranken Menschen und übernahm ab 2016 die wissenschaftliche Begleitung des bayernweiten Alkoholpräventionsprojekts HaLT in Bayern.

Veröffentlichungen

  • Buchner, U. G., Koytek, A., Wodarz, N. & Wolstein, J. (2018). Is an E-Mental Health Programme a Viable Way to Reach Affected Others of Disordered Gamblers? A Feasibility Study Focusing on Access and Retention. International Gambling Studies. DOI: 10.1080/14459795.2018.1515974
  • Buchner, U. G., Koytek, A., Wodarz, N. & Wolstein, J. (2017). Hilfe aus dem Netz für Angehörige von Menschen mit gestörtem Glücksspielverhalten – Nutzung und Ergebnisse des E-Mental-Health-Programms EfA. Suchttherapie 18: 184-195. DOI: 10.1055/s-0043-119332
  • Buchner UG, Koytek A, Fischer UC, Wodarz N, Wolstein J (2016). Psychometrische Evaluation des deutschen Kurzfragebogens für suchtbelastete Familienmitglieder SQFM-AA (Version Glücksspiel). Psychotherapie, Psychosomatik, Medizinische Psychologie 66: 155-162. DOI: 10.1055/s-0042-100812
  • Stürmer M, Buchner UG, Wolstein J (2015). Stationär behandelte jugendliche Rauschtrinker – Trinkereignis im Vorfeld der akuten Alkoholintoxikation und habituelles Trinkverhalten. rausch – Wiener Zeitschrift für Suchtforschung 4(2): 117-124.
  • Buchner UG, Erbas B, Stürmer M, Arnold M, Wodarz N, Wolstein J (2015). Inpatient treatment for pathological gamblers in Germany – setting, utilization and structure. Journal of Gambling Studies 31(1): 257-279. DOI: 10.1007/s10899-013-9430-5.
  • Buchner UG, Arnold M, Wodarz N (2013). Editorial. rausch – Wiener Zeitschrift für Suchtforschung 2(3): 147-148.
  • Stürmer M, Buchner UG, Wodarz N (2013). Substanzbezogene Störungen und pathologisches Glücksspielen – Was wissen wir heute? rausch – Wiener Zeitschrift für Suchtforschung 2(3): 182-190.
  • Buchner UG, Koytek A, Arnold M, Wodarz N, Wolstein J (2013). EfA – Ein E-Mental-Health-Programm für Angehörige problematischer und pathologischer Glücksspieler. rausch – Wiener Zeitschrift für Suchtforschung 2 (3): 164-170.
  • Buchner UG, Koytek A, Arnold M, Gollrad T, Wodarz N (2013). Stabilisieren sich Entlastung und Stressreduktion nach der Teilnahme am psychoedukativen Training ETAPPE? Ergebnisse einer Drei-Monats-Katamnese der Pilotstudie. Zeitschrift für Gesundheitspsychologie 21(4): 167-176. DOI: 10.1026/0943-8149/a000103
  • Buchner UG, Koytek A, Gollrad T, Arnold M, Wodarz N (2013). Hilfen für Angehörige pathologischer Spieler – Praktikabilität des Entlastungstrainings ETAPPE. rausch – Wiener Zeitschrift für Suchtforschung 2 (2): 128-133.
  • Buchner UG, Arnold M, Koytek A, Gollrad T, Wodarz N (2012). Nicht nur Spieler brauchen Hilfe – Ergebnisse einer Pilotstudie zum Angehörigenprojekt ETAPPE. Psychotherapie, Psychosomatik, Medizinische Psychologie 62(9/10): 383-389. DOI: 10.1055/s-0032-1316368
  • Erbas B, Buchner UG (2012). Pathologisches Glücksspielen – Prävalenz, Komorbidität, Diagnose und Hilfsangebote in Deutschland. Deutsches Ärzteblatt 109(10): 173-179. DOI: 10.3238/arztebl.2012.00173
  • Buchner UG, Wodarz N (2011). Pathologisches Glücksspielen – Aktueller Stand des Wissens. Psychotherapie, Psychosomatik, Medizinische Psychologie 61(8): 341-346. DOI: 10.1055/s-0030-1262784
  • Buchner, U. G., Koytek, A., Arnold, M., Wodarz, N. & Wolstein, J. (2017). Support on the Internet – Results of the web-based programme EfA for family members of disordered gamblers. Suchttherapie 18 (S01): S1-S72. DOI: 10.1055/s-0037-1604588
  • Buchner, U. G. & Wodarz, N. (2017). „Addiction by Design“ – Konditionierung und Glücksspiel. Suchtmedizin 19(3):151-152
  • Buchner UG, Koytek A, Arnold M, Wodarz N, Wolstein J (2016). Belastungserleben und Hilfesuchverhalten mitbetroffener Angehöriger von pathologischen Glücksspielern. Sucht – Zeitschrift für Wissenschaft und Praxis 62(S1): 37
  • Buchner UG, Koytek A, Arnold M, Wodarz N, Wolstein J (2015). Erfassung der Belastung von Angehörigen am Beispiel Pathologisches Glücksspiel – die Validierung der deutschsprachigen Version des SQFM (AA) – Gambling. Suchttherapie 16(S01): DOI: 10.1055/s-0035-1557605.
  • Buchner UG, Koytek A, Arnold M, Wodarz N, Wolstein J (2014). Zielgruppenfokus Angehörige von pathologischen Glücksspielern – Erreichbarkeit und Adhärenz im E-Mental-Health-Projekt EfA. Sucht – Zeitschrift für Wissenschaft und Praxis 60(S1): 61. DOI: 10.1024/0939-5911.a000322.
  • Erbas B, Buchner UG, Tretter F (2014). Vom Entzug zur Entwöhnung – Indikatoren zur Optimierung des Übergangsmanagements bei Alkoholkranken. 15. Interdisziplinärer Kongress für Suchtmedizin, München, Juli 2014.
  • Buchner UG, Koytek A, Arnold M, Wodarz N, Wolstein J (2013). Entlastung für Angehörige von problematischen und pathologischen Glücksspielern – Das E-Mental-Health-Programm EfA. Suchttherapie 14(S01). DOI: 10.1055/s-0033-1351614.
  • Buchner UG, Koytek A, Arnold M, Wodarz N (2013). Nicht nur Spieler brauchen Hilfe – Angehörigenarbeit bei pathologischem Glücksspiel. Suchttherapie 14(S01). DOI: 10.1055/s-0033-1351431.
  • Buchner UG, Koytek A, Arnold M, Wodarz N, Wolstein J (2013). Hilfen für Angehörige von problematischen und pathologischen Glücksspielern – Das E-Mental-Health-Programm EfA. Suchtmedizin in Forschung und Praxis 15(3): 176-177.
  • Winter S, Stürmer M, Buchner UG, von Bredow A, Wodarz N (2011). Die Versorgungssituation pathologischer Glücksspieler – eine Experteneinschätzung. Suchtmedizin in Forschung und Praxis 13(3): 141-142.
  • Buchner UG, Gollrad T, Wodarz N (2011). Nicht nur Spieler brauchen Hilfe – erste Ergebnisse aus dem Angehörigenprojekt ETAPPE. Suchtmedizin in Forschung und Praxis 13(3): 141.
  • Buchner UG, Koytek A, Wodarz N, Wolstein J (2016). SQFM-AA – Kurzfragebogen für suchtbelastete Familienmitglieder (Version Glücksspiel) (Verfahrensbeschreibung und Fragebogen). In: Leibniz-Zentrum für Psychologische Information und Dokumentation (ZPID) (Hrsg.). Elektronisches Testarchiv. Online verfügbar unter http://www.zpid.de/index.php?wahl= products&uwahl=frei&uuwahl=testarchiveintro (Stand: 1.3.2016).
  • Buchner, U. G. (2018). Arbeit 4.0 – Herausforderungen für das Betriebliche Gesundheitsmanagement. In F.-M. Binninger, A. Mues & C. Schikora (Hrsg.). Handbuch Personalpolitik in Handel und Vertrieb. München: Herbert Utz Verlag. S. 115-129
  • Buchner, U. G. (2017). Grundlagen der Angehörigenarbeit bei problematischem und pathologischem Glücksspielverhalten. In Frauenservice Graz (Hrsg.): Angehörigenarbeit & Glücksspielsucht. Projekthandbuch Frauenservice Graz.
  • Buchner UG, Koytek A (2017). Deine Spielsucht betrifft auch mich. Ein Ratgeber für Familienmitglieder und Freunde von Glücksspielsüchtigen. Göttingen: Hogrefe.
  • Buchner UG (2016). Störung durch Glücksspielen. Entwicklung und Bewertung von Unterstützungsmöglichkeiten für Angehörige. Schriften aus der Fakultät Humanwissenschaften der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Band 22. Bamberg: University of Bamberg Press.
  • Buchner UG, Koytek A, Arnold M, Wodarz N, Wolstein J (2015). Neue Wege bei der Unterstützung von Angehörigen problematischer und pathologischer Glücksspieler – Das E-Mental-Health-Programm EfA. In: Happel H-V, Schneider R, Stöver S (Hrsg.). Smart gegen Sucht. Chancen und Grenzen der Neuen Medien in der Arbeit mit Abhängigen. Frankfurt am Main: Fachhochschulverlag.
  • Erbas B, Buchner UG, Tretter F (2014). Mögliche Indikatoren für erneuten Alkoholkonsum an der Schnittstelle zwischen Entzug und Entwöhnung – Ergebnisse einer Pilotstudie. In: Wolfersdorf M, Laux G (Hrsg.). 9. Forschungskongress der Fachkliniken der bayerischen Bezirke. 2913 Kloster Irsee. Regensburg: Roderer.
  • Buchner UG, Koytek A, Gollrad T, Arnold M, Wodarz N (2013). Angehörigenarbeit bei pathologischem Glücksspiel. Das psychoedukative Entlastungstraining ETAPPE. Göttingen: Hogrefe.
  • Lang-von Wins T, Buchner UG, Sandor A & Triebel C (2008). Lernende Potentialbeurteilung in der Personalauswahl. Berlin: Springer.
  • Lang-von Wins T, Barth UG, Sandor A & Triebel C (2004). Grundlagen einer lernenden Kompetenzbeurteilung in Unternehmen. In: Erpenbeck, J. (Hrsg.). Kompetenzmessung im Unternehmen. Lernkultur- und Kompetenzanalysen im betrieblichen Umfeld. Münster: Waxmann.
  • Suchterkrankungen – Bedeutung der Familie und des sozialen Umfelds. Suchtmedizinische Weiterbildung, Bayerische Landesärztekammer, 11.03.2017 (München)
  • Verhaltenssüchte. Suchtmedizinische Weiterbildung, Bayerische Landesärzte­kammer, 11.03.2017 (München)
  • Fachvortrag Angehörigenarbeit bei Störungen durch Glücksspielen. Bayerische Akademie für Sucht- und Gesundheitsfragen (BAS)/Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern (LSG), 07.03.2017 (München)
  • Grundlagen der Glücksspielsucht – Aufgaben und Struktur der LSG, Informationen zu Glücksspiel, rechtlichen Rahmenbedingungen und Angeboten. Bayerische Akademie für Sucht- und Gesundheitsfragen (BAS)/Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern (LSG), 15.02.2017 (Nürnberg)
  • Wirksame Strategien der Suchtprävention am Beispiel des alkoholspezifischen Präventionsprojekts HaLT in Bayern. Qualitätszirkel der Substitutionsärzte München-Innenstadt, 25.10.2016 (München)
  • Angehörige betroffener Glücksspieler/innen: Problemfelder und Unterstützungsmöglichkeiten. Fachtag Glücksspielsucht „Glücksspiel und Familie“, Hessische Landesstelle für Suchtfragen (HLS), 13.10.2016 (Frankfurt)
  • Beratung bei Glücksspielsucht. Interdisziplinärer Arbeitskreis für Familien­richter, Betreuungsrichter, Vertreter der Jugendhilfe, Beratungsstellen, Verfahrensbeistände, Sachverständige und Rechtsanwälte. Amtsgericht München, 26.09.2016 (München)
  • Update Implementierung HaLT in Bayern: Ergebnisse 2010-2015. Expertentreffen „Prävention des riskanten Alkoholkonsums“, 14.03.2016 (Berlin)
  • Fokus Angehörige: Grundlagen der Angehörigenarbeit. Netzwerktreffen „Trotzdem Gesund“, Frauenservice Graz in Kooperation mit fachstelle für glücksspielsucht stmk , 01.03.2016 (Graz)
  • Working with affected others of disordered gamblers. Gemeinsam mit Prof. Jim Orford (University of Birmingham), 6. Bayerischer Fachkongress Glücksspiel „Fokus Behandlung”, Bayerische Akademie für Sucht- und Gesundheitsfragen (BAS)/Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern (LSG), 24.06.2015 (München)
  • Multiplikatorenschulung ETAPPE. Bayerische Akademie für Sucht- und Gesundheitsfragen (BAS)/Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern (LSG), 19.05.2015 (Köln)

News

Neue Publikation von Ursula Buchner: Is an e-mental health programme a viable way to reach affected others of disordered gamblers? A feasibility study focusing on access and retention

Abstract:

Although affected family members (AFMs) of disordered gamblers suffer from highly stressful living conditions and are in need of specialized help, access to and knowledge of professional support is limited. To improve this situation, an e-mental health programme called EfA with one information module and five consecutive training modules was developed. The study investigated (1) promotion of and referral to EfA, (2) duration of visits and conversion rate, and (3) participants’ characteristics and retention in EfA. In 9 months, 6357 visits were counted. Most visitors arrived at the website via direct access. Those using search terms most commonly used phrases that were used […]