Master-SchwerpunktLeistungssport

in Sportwissenschaft M.A.

  • 5 praxisnahe Module mit 30 ECTS
  • Spannende Berufsperspektiven im Spitzensport
  • Flexibel neben dem Beruf studieren
Unterwasser-Perspektive eines kraulenden Schwimmers

Master-Schwer­­punkt­­

Leistungssport

in Sportwissenschaft M.A.

  • 5 praxisnahe Module mit 30 ECTS
  • Spannende Berufsperspektiven im Spitzensport
  • Flexibel neben dem Beruf studieren

Vorstellung des Master-Schwerpunktes Leistungssport

Der Schwerpunkt Leistungssport im Masterstudiengang Sportwissenschaft ist für Absolventen eines berufsqualifizierenden Bachelorstudienganges konzipiert. Er erweitert und spezialisiert die Fach- und Methodenkenntnisse auf professionellem Niveau. Der Studiengang wendet sich an all diejenigen, die sich für Themen der Trainingsplanung, Leistungsdiagnostik und Physiologie auf Leistungssportniveau interessieren.

In einzigartiger Weise verbindet der Masterstudiengang Sportwissenschaft trainingswissenschaftliche, sportmedizinische, sportpsychologische, präventive sowie rehabilitative Inhalte und wendet diese im praxisorientierten Kontext von Diagnostik, Training und Wettkampf an.

Alle Inhalte der Module sind sind auf praktische Fallstudien ausgerichtet und viele unserer Professoren und Dozenten verfügen über Praxiserfahrungen aus dem Spitzensport (Spitzenverbände, Olympiastützpunkte, etc.).

Profitiere in diesem Zusammenhang auch von unserem flexiblen Blended Learning Konzept – ein praxisnahes Fernstudium mit Präsenzseminaren. Dieses Studienkonzept bietet Dir die Möglichkeit Leistungssport berufsbegleitend oder als duales Studium zu absolvieren.

Informiere Dich jetzt auf dieser Seite über die konkreten Lernfelder im Schwerpunkt Leistungssport, Deine Karrierechancen und vieles mehr! Fordere gerne auch unser Infomaterial zum Master-Studiengang Sportwissenschaft an oder lasse Dich kostenlos von unseren Experten beraten.

* Um das passende Infomaterial zu erhalten oder Dich anzumelden, wähle den Hauptstudiengang Sportwissenschaft M.A. aus.

Was ist Leistungssport?

Leistungssport zielt darauf ab Maximalleistung in sportlichen Wettkämpfen zu erreichen. Wesentliche Charakteristiken des Leistungssports sind die hohe Trainingsfrequenz und die hohe körperliche Belastung sowie der klare Fokus auf sportlichen Erfolg. Für den Begriff Leistungssport wird synonym auch Spitzensport verwendet.

Leistungssport wird in der Regel mit der Motivation betrieben, irgendwann den Profisport zu erreichen. Um Höchstleistungen in Drucksituationen zu liefern, wird insbesondere auf die Erkenntnisse der Trainingswissenschaft zurückgegriffen. Diese trifft nicht nur Aussagen zum Aufbau von Muskulatur, Superkompensation oder der Wettbewerbsvorbereitung, sie befasst sich auch mit dem Thema Sporternährung.

Um Leistungssportler gezielt zu fördern wird bereits im Jugendbereich auf Sportinternate, Sportgymnasien oder Olympiastützpunkte gesetzt. Aufgrund der körperlichen und seelischen Belastung von Leistungsportlern werden akademisch geschulte Trainer und Sportpsychologen gebraucht.

Der Master Sportwissenschaft mit Schwerpunkt Leistungssport bietet Dir optimale Voraussetzungen, um Athleten und Mannschaften im Spitzensport tatkräftig unterstützen zu können.

Leichtathlet und Fitnesssportler

Deine Lerninhalte im Master-Schwer­punkt Leistungssport

trainingsplanung und trainingssteuerung

Du beschäftigst Dich mit verschiedenen Modellen der Trainingsperiodisierung und –zyklisierung im mittel- bis langfristigen Leistungsaufbau.

Zudem erlernst Du aktuelle theoretische Ansätze zur Leistungs- und Trainingsmodellierung in verschiedenen beispielhaften Sportarten.

Ferner stehen aktuelle Methoden, Inhalte und Ergebnisse der (komplexen) Leistungsdiagnostik verschiedener Sportarten sowie die Trainingsplanung und Trainingssteuerung auf der Agenda.

Ein weiterer wichtiger Aspekt sind Ansätze und Modelle zur Verknüpfung leistungsphysiologischer und trainingsstruktureller Diagnostiken z.B. zur Trainingswirkungsanalyse.

Darüber hinaus werden Beispiele für den Einsatz „neuer“ Medien (Internet, Smartphone etc.) zur Trainingsdokumentation und Leistungsanalyse, aber auch zum Regenerations- und Trainingsmanagement gebracht.

Letztendlich werden aktuelle Ansätze und Konzepte zur Belastungs- und Regenerationsteuerung im Leistungssport thematisiert.

Leistungsdiagnostik und Leistungsoptimierung in Individualsportarten

Nach diesem Modul erkennst Du den Zusammenhang zwischen Leistungsstruktur und Trainingsstruktur.

Du verstehst die energetischen und informationellen Komponenten der körperlichen Leistungsfähigkeit.

Weiterhin erforscht Du den Zusammenhang zwischen äußerer Belastung und innerer Beanspruchung.

Du lernst Methoden und Vorgehensweisen zum Training und zur Diagnostik, vor allem im Bereich Kondition und Technik.

Moderne Methoden der Leistungsdiagnostik sind ebenso im Lehrplan verankert wie das Trainer-Sportler-Verhältnis und die Rolle des Trainers im Steueraktiv.

Du kannst zentrale und dezentrale Leistungsdiagnostik im Leistungssport voneinander abgrenzen.

Ferner bekommst Du einen Einblick in den langfristige Leistungsaufbau und die Fördermaßnahmen des deutschen Leistungssports.

Leistungsdiagnostik und Leistungsoptimierung in Spielsportarten

Du kennst den Zusammenhang zwischen komplexer Leistungs- und Trainingsstruktur sowie zwischen Leistungsdiagnostik und Trainingssteuerung.

Du weißt um die energetischen, informationellen und psychischen Komponenten der Spielleistung. In diesem Zusammenhang beherrscht Du auch die Diagnostik und das Training des Entscheidungsverhaltens.

Weiterhin erlernst Du moderne Methoden der physiologischen, biomechanischen und taktischen Leistungsdiagnostik.

Vertieft beschäftigst Du Dich mit Trainingsmethoden und -inhalten unter Berücksichtigung der Interaktionen zwischen Kondition, Technik und Taktik.

Ergänzend dazu erwirbst Du Wissen zur quantitativ-qualitativen Analyse von Taktik und Strategie und erlernst dabei Methoden.

Du beherrscht die Talentdiagnostik und -entwicklung in den Spielsportarten und weißt um die Bedeutung des Trainer-Spieler-Verhältnisses im Nachwuchs- und Spitzenbereich.

Leistungsphysiologie

Mit diesem Modul erweiterst Du Deine Kenntnisse der Sportmedizin sowie der Trainings- und Bewegungslehre aus dem Bachelor-Studium.

Du vertiefst insbesondere leistungsrelevante Aspekte der Sensomotorik und Muskelphysiologie, der Herz-Kreislauf- und Atmungsphysiologie sowie des Arbeitsstoffwechsels und der Energiebereitstellung.

Dabei werden Thermoregulation, Wasserhaushalt und Substitution auch bezüglich Höhentraining, optimaler Anpassung und individueller Ernährungsstrategien kritisch beleuchtet.

Zudem beinhaltet der Lehrplan relevante Inhalte zur Physiologie des Zell- und Gewebestoffwechsels und zur Neurophysiologie.

Im Hinblick auf eine Steigerung bzw. Stabilisierung der Körperabwehr und der Leistung nimmst Du das Immun- und Hormonsystem genauer unter die Lupe.

projektseminar

Du suchst Dir eine Themenstellung aus dem Gebiet des Leistungssports und nutzt den derzeitigen Stand der Trainingswissenschaft, um sie wissenschaftlich zu bearbeiten.

Du bist im Stande das Thema inhaltlich zu umreißen und durch Diskussion im Plenum zu vertiefen.

Du erstellst zu diesem Thema eine Präsentation mit den erreichten Ergebnissen und fixierst diese Ergebnisse in einer schriftlichen Studienarbeit.

Auf diese Weise optimierst Du Deine Kenntnisse im analytischen und wissenschaftlichen Arbeiten.

Am Ende des Seminars kannst Du komplexe Problemstellungen in eine konkrete Fragestellung überführen, Hypothesen aufstellen, wissenschaftliche Methoden anwenden und Ergebnisse ableiten.

* Um das passende Infomaterial zu erhalten oder Dich anzumelden, wähle den Hauptstudiengang Sportwissenschaft M.A. aus.

Deine Karriere im Leistungs­sport

Mit der Qualifizierung zum Master Sportwissenschaft schaffst Du dir eine akademisch fundierte Wissens- und Kompetenzgrundlage, mit der Du bestens geeignet bist für vielfältige Aufgaben im Sport, besonders als Experte im Kontext des Leistungssports.

Ebenso stehen Dir viele weitere Karrierewege in den breit gefächerten Anwendungsfeldern des Gesundheitssports oder Freizeitsports offen. Durch die Vertiefungen im Master Sportwissenschaft eröffnet sich Dir ein breites Berufsfeld.

Nach dem erfolgreichen Abschluss des Masterstudiums besteht die Möglichkeit der Promotion in sportwissenschaftlichen Instituten der Universitäten und Hochschulen.

Die Branche Leistungssport wartet mit zahlreichen attraktiven Arbeitgebern auf. Als Master-Absolvent der Sportwissenschaft mit Schwerpunkt Leistungssport bist Du vor allem bei folgenden Organisationen ein gern gesehener Bewerber:

  • Sportvereine und Sportverbände
  • Forschungsinstitute
  • Bildungsunternehmen und Hochschulen
  • Sportartikelhersteller
  • Fitness- und Gesundheitseinrichtungen
  • Medienunternehmen mit Fokus Sportjournalismus
  • Outdoor-Sport-Anbieter
  • Sporttourismus-Unternehmen
  • Freiberuflicher Personal Trainer

Der Themenkomplex Leistungssport eröffnet Dir eine breite Palette an anspruchsvollen und verantwortungsvollen Berufsfeldern. Nachfolgend findest Du beispielhafte Tätigkeiten:

  • Als Athletiktrainer eines Fußballclubs kümmerst Du Dich um die Trainingsplanung und die Trainingssteuerung
  • Du führst leitungsdiagnostische Verfahren zur physischen Leistungsfähigkeit von Leichtathleten durch.
  • Du greifst auf moderne Softwaretools zurück, um Wettkampfdaten auszuwerten und Spieltaktiken kritisch zu durchleuchten.
  • Du entwickelst spezielle Trainingsübungen zur Optimierung der Handlungsschnelligkeit bei Skifahrern.
  • Du baust professionelle Trainer-Sportler-Beziehungen auf, um Athleten dabei zu helfen, besser mit dem Erfolgsdruck umzugehen.
  • Du kannst Vereinsfunktionäre dabei beraten professionelle Förderstrukturen in Nachwuchsleistungszentren zu etablieren.
  • Du nimmst Gegneranalyse vor und leitest davon Spieltaktiken und Matchpläne ab.
  • Durch Deine Kenntnisse der Sportmedizin kannst Du für verletzte und angeschlagene Sportler ein passendes Rehabilitationsprogramm
  • Du forscht anwendungsorientiert auf dem Gebiet der Trainingswissenschaft und trägst so aktiv zur Schaffung neuen Wissens bei.

Unser Qualitäts­versprechen

Der Studiengang ist staatlich anerkannt durch die Berliner Senatskanzlei, institutionell akkreditiert durch den Wissenschaftsrat und systemakkreditiert durch die FIBBA. Damit wird der Abschluss den höchsten Ansprüchen gerecht und bewegt sich auf demselben Niveau wie die akademischen Grade von staatlichen Hochschulen und Universitäten. Hier bekommst Du weiterführende Informationen zur Anerkennung und Akkreditierung.

Unsere Koopera­tions­partner

Zur Sicherung des Praxisbezugs im Studium kooperiert die DHGS mit renommierten Organisationen der Sport- und Gesundheitsbranche. Diese Organisationen schreiben regelmäßig Stellenangebote exklusiv für DHGS-Studierende aus (z.B. duale Stellenangebote oder Werkstudentenstellen).

FAQ – Häufige Fragen

Die Spezialisierung Leistungssport umfasst 5 Kursmodule mit insgesamt 30 ECTS.

Du kannst in Vollzeit und in Teilzeit studieren. Aufgrund unseres flexiblen Blended Learning Konzeptes kannst Du das Voll- oder Teilzeitstudium ohne Probleme berufsbegleitend oder in Form eines dualen Studiums absolvieren.

  • Nutze die hohe Flexibilität und studiere berufsbegleitend bzw. beginne ein duales Studium bei uns (auch in Teilzeit möglich)!
  • Studiere bequem über unsere E-Learning-Plattform und nutze multimedial gestaltete Lerninhalte für optimale Lernfortschritte!
  • Profitiere von 10 Tagen Präsenzseminaren und lerne von echten Branchenexperten aus der Praxis!
  • Verbessere Deine praktischen Fähigkeiten mithilfe einer Vielzahl an praktischen Fallstudien.

Den Schwerpunkt Fitnesstraining und Gesundheit kannst Du an folgenden Standorten absolvieren:

Für die Zulassung zum Masterstudium benötigst Du einen einschlägigen Bachelorabschluss (z.B. Sportwissenschaften, Gesundheitswissenschaften, Lehramt Sport, Sportökonomie oder vergleichbare Abschlüsse) im Umfang von mindestens 210 ECTS-Punkten. Fehlende ECTS-Punkte (z.B. bei einem Bachelor-Abschluss mit 180 ECTS-Punkten) können durch praktische Studiensemester oder Vor-Modul-Programme gegebenenfalls nachgeholt werden.

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