Prof. Dr. Jochen Zinner

Prof. Dr. Jochen Zinner

Prof. Dr. Jochen Zinner
Prof. Dr. Jochen ZinnerDipl.-Math.
Direktor des Instituts für Leistungssport und Trainerbildung (ILT)
Vorsitzender des Akademischen Senats
Professor für Sportwissenschaft

  • Leistungssport
  • Trainingssteuerung und Leistungsdiagnostik
  • Stützpunktsystem und Leistungssportsteuerung
  • Langfristiger Leistungsaufbau
  • Statistik

Lebenslauf

Aufgaben an der Hochschule

Jochen Zinner ist seit 2009 Hochschullehrer für den Bereich Sportwissenschaft an der DHGS Deutschen Hochschule für Gesundheit und Sport. Vom 01.1.2009 bis zum 01.11.2014 war Zinner Vizepräsident für Studium und Lehre, seit 2014 ist er Direktor des Instituts für Leistungssport & Trainerbildung der DHGS. Seit März 2019 ist Zinner Vorsitzender des akademischen Senats der Hochschule.

Studium

Zinner studierte zunächst Automatisierungstechnik in Berlin und danach im Direktstudium Mathematik an der Humboldt Universität zu Berlin (Abschluss als Dipl.-Mathematiker). Anschließend promovierte er an der Deutschen Hochschule für Körperkultur und Sport Leipzig (DHfK) und legte dort auch die Prüfung zum Diplom-Sportlehrer ab.

Berufliche Erfahrungen

Zinner war bis 1989 Leistungsdiagnostiker in der SV Dynamo in Berlin, von 1990 bis 1991 war er Leiter des Sporttechnischen Zentrums Berlin und begann ab 1991 seine Tätigkeit im Olympiastützpunkt Berlin, zunächst als Stellvertretender  Leiter und  von 1995 bis 2009 als Leiter des Olympiastützpunktes. Während dieser Zeit nahmen 373 Berliner Athlet(inn)en an zehn Olympischen Spielen teil und gewannen 107 olympische Medaillen.

Er war Leistungssportler im Wasserball von 1962 bis 1970 und errang mit dem SC Dynamo Berlin DDR-Meisterschaften und Pokalsiege, spielte im Europa-Cup und absolvierte mehr als 50 Länderspiele in der DDR-Nationalmannschaft.

Als Leiter des Olympiastützpunktes war Zinner Mitglied verschiedener interdisziplinärer Forschungsgruppen. In seiner Zeit wurden eine Vielzahl von Kooperationsprojekten sowohl mit wissenschaftlichen Einrichtungen (z.B. Forschungsprojekte innerhalb des Bundesinstituts für Sportwissenschaft bzw. mit verschiedenen deutschen Universitäten) sowie mit Sportverbänden, Sportinstitutionen und Wirtschaftsunternehmen vorwiegend zur Optimierung des Trainings und der Dualen Karriere von Sportlerinnen und Sportlern im Leistungssport entwickelt und umgesetzt.

Zinner hielt Vorträge zu Themen des Leistungssports u.a. in den USA, in England, Italien, Ägypten, Österreich und der Schweiz; er referierte in Berlin vor führenden Vertretern herausragender internationaler Sportinstitutionen z.B. aus Australien, China, Japan, Kanada und Frankreich.

Als Vertreter der deutschen Olympiastützpunkte war Zinner Mitglied im Beirat Leistungssportentwicklung des Deutschen Olympischen Sportbundes. In der Vermarktungsagentur „TOP Sportmarketing Berlin“ des Landessportbundes und des Olympiastützpunktes Berlin war er von 1997 bis 2013 Mitglied des Aufsichtsrates.

Nach seiner Zeit als OSP-Leiter war Zinner im Präsidium des Landessportbundes Berlin bis 2013 Vizepräsident Leistungssport und – als Vertreter der deutschen Landessportbünde – Mitglied des Präsidialausschuss Leistungssport des DOSB.  Darüber hinaus war er bis zu diesem Zeitpunkt zugleich Vorstandsvorsitzender des Olympiastützpunktes Berlin, Vorsitzender des Landesausschuss Leistungssport in Berlin, Vorsitzender der Berliner Sporthilfe und Ausschussvorsitzender für die Vergabe von Beraterverträgen an herausragende Sportlerinnen und Sportler.

2009 wurde Zinner mit dem Verdienstorden des Landes Berlin geehrt. Er ist Träger der goldenen Ehrennadel der Eisschnelllauf-Gemeinschaft sowie Ehrenmitglied des Olympiastützpunktes und des Sportvereins Wasserfreunde Spandau 04.

Forschung und Praxisprojekte

Das Institut für Leistungssport & Trainerbildung  forscht und berät im deutschsprachigen Raum zu Themen des Leistungssport und der qualifizierten Weiter- und Ausbildung von Trainerinnen und Trainern.

Das vom Senat Berlin geförderte Forschungsprojekt Berlin hat Talent fördert und untersucht systematisch die sportlichen und körperlichen Fertigkeiten von Kindern in Berlin.

Veröffentlichungen

  • Utesch, T., Zinner, J. & Büsch, D.(2018) Konstruktvalidität physischer Fitness im Kindesalter: Stabilität von Referenzkategorien für den Deutschen Motorik Test 6-18 im Projekt „Berlin hat Talent“ über fünf Jahre. German Journal of Exercise and Sport Research 3 (2018) S. 404-414. Springer Berlin Heidelberg. DOI: 10.1007/s12662-018-0500-9
  • Saal, C., Zinner, J., Fiedler, H., Lahnwehr, R. & Krug, J. (2018) Reliability and Validity of a soccer passing test using the Footbonaut. German Journal of Exercise and Sport Research 3 (2018) S. 334-340. Springer Berlin Heidelberg. DOI: 10.1007/s12662-018-0511-6
  • Zinner, J., Becker, M., Heinicke, W. & Lange, D. (2018), Berlin hat Talent-Ergebnisse der Untersuchungen in Berlin im Schuljahr 2017/18. Projektbericht. Berlin: Hochschule für Gesundheit & Sport, Technik & Kunst
  • Büsch, D., Ester, J., Zinner, J. & Utesch, T. (2018) Zwischen Forschungsmethodologie und Anwendungsorientierung im Projekt „Berlin hat Talent“. In: Leistungssport im Wandel der Zeit. Lange, D., Mues, A. & Heinicke, W. (Hrsg.) S.84 – 88. Berlin. Hochschule für Gesundheit & Sport, Technik & Kunst
  • Becker, D., Büsch, D. & Zinner, J. (2018) Wie genau lässt sich die finale Körperhöhe voraussagen? In: Leistungssport im Wandel der Zeit. Lange, D., Mues, A. & Heinicke, W. (Hrsg.) S.105-119. Berlin. Hochschule für Gesundheit & Sport, Technik & Kunst
  • Von Rottkay, E., Nöth, U., Zinner, J., & Reichert, J. (2018) Schulterverletzungen in CrossFit und verwandten Sportarten. Sports Orthopaedics and Traumatology 2 (34). S. 145-150. DOI: 10.1016/j.orthtr.2017.12.007
  • Zinner, J. (2018) Der Einfluss unterschiedlicher Sozialfaktoren auf die Fitness von Berliner Drittklässlern am Beispiel des Projekts Berlin hat Talent. In: Gesundheit Berlin-Brandenburg (Hrsg.).Dokumentation Kongress Armut und Gesundheit 2018.
  • Zinner, J., Büsch, D. & Ester, J. (2017) Individuelle Leistungseinschätzungen im Deutschen Motorik-Test. Zur Individualisierung von DMT-Auswertungen mit Hilfe von multiattributiven FUZZY-Analysen. Leistungssport, 47 (2), 4-11.
  • Zinner, J. & Ester, J. (2017) Zur Nutzung multiattributiver Bewertungsmethoden für die Auswertung leistungsdiagnostischer Daten. Vortrag. GOR Arbeitsgruppe „Entscheidungstheorie und –praxis“. Uni Wien. 27./28. Februar 2017
  • Zinner, J., Krug, J., Poller, T. & Werner, C. (2016). BERLIN HAT TALENT – Neue Ansätze der Talent- & Bewegungsförderung, Reflexionen zum gleichnamigen Symposium. In J. Zinner & T. Poller (Hrsg.). BERLIN HAT TALENT – Neue Ansätze der Talent- und Bewegungsförderung. S. 7-13. Berlin: Hochschule für Gesundheit & Sport, Technik & Kunst
  • Zinner, J: & Büsch, D. (2016). BERLIN HAT TALENT – Ausgewählte Ergebnisse der Untersuchungen 2014/15. In J. Zinner & T. Poller (Hrsg.). BERLIN HAT TALENT – Neue Ansätze der Talent- und Bewegungsförderung. S. 109-124. Berlin: Hochschule für Gesundheit & Sport, Technik & Kunst
  • Zinner, J. & Poller, T. (Hrsg.). (2016). BERLIN HAT TALENT – Neue Ansätze der Talent- & Bewegungsförderung. Berlin: Hochschule für Gesundheit & Sport, Technik & Kunst (Buch)
  • Saal, C.; Krug, J.; Zinner, J. & Mayer, J.(2015). Footbonaut – Ein innovatives Mess- und Informationssystem im Fußball. Leistungssport 45(1), S. 13-19.
  • Zinner, J., Büsch, D., Poller, T. & Bartko, R. (2015). Berlin hat Talent – ein Zwischenbericht für die Jahre 2012 und 2013. Leistungssport, 45 (5), S. 12-18
  • Zinner, J.: Sportsysteme und Gesundheitsvisionen. S. 65-88. In: Handbuch Gesundheitscoaching. Hrsg.: Zinner, J.; Elbe, M. & Lange, D. Berlin. 2014
  • Zinner, J. & Bähr, H.: Gesundheitsbezogenes Training und Coaching. S. 203-214. In: Handbuch Gesundheitscoaching. Hrsg.: Zinner, J.; Elbe, M. & Lange, D. Berlin. 2014
  • Zinner, J.; Elbe, M. & Lange, D.: Gesundheitscoaching als Perspektivenwechsel. S. 3.-10. In: Handbuch Gesundheitscoaching. Hrsg.: Zinner, J.; Elbe, M. & Lange, D. Berlin. 2014
  • Zinner, J.; Elbe, M. & Lange, D. (Hrsg.): Handbuch Gesundheitscoaching Berlin. 2014
  • Zinner, J.; Krug, J. & Werner, Ch. (Hrsg.): Ich kann Gold – Reflexionen zur Weiterentwicklung des Leistungssportes in Deutschland. Laserline. Berlin. 2014
  • Zinner, J.; Krug, J; Berliner Thesen- Anforderungen an künftige Trainer von Kaderathleten. S.169-179. In: Ich kann Gold. Hrsg.: Zinner, J.; Krug, J.& Ch. Werner. Laserline. Berlin. 2014
  • Krug, J.; Pfützner, A.; Werner, C.; Zinner, J.: Ich kann Gold – Gemeinsam erreichen wir Gold. Schwerpunkte des Symposiums und Folgerungen. S. 11-24. In: Ich kann Gold. Hrsg.: Zinner, J.; Krug, J.& Ch. Werner. Laserline. Berlin. 2014
  • Zinner, J.: Ich kann Gold. Positionen aus der Sicht der Hauptakteure des deutschen Sports – Gedanken und Reflexionen im Kontext des Interviews mit den Olympiasiegern Britta Steffen und Robert Harting sowie ihren Trainern Norbert Warnatzsch und Werner Goldmann. S. 25-34. In: Ich kann Gold. Hrsg.: Zinner, J.; Krug, J.& Ch. Werner. Laserline. Berlin. 2014
  • Krug, J.; Pfützner, A.; Werner, Ch.; Zinner, J.: Ich kann Gold – Gemeinsam erreichen wir Gold. Leistungssport 44(2014)2, S. 33-36
  • Zinner, J.; Böger, K.: Positionen zur Entwicklung des Leistungssports am Standort Berlin in den kommenden Jahren. Zeitschrift für Gesundheit und Sport 3(2013)1, S. 22-28
  • Saal; C.; Zinner, J.; Büsch, D.; Werner, C.; Ückert, S.: Der Footbonaut als Mess- und Informationssystem zur Erfassung der Agilität im Sportspiel Fußball. Zeitschrift für Gesundheit und Sport 3(2013)1, S. 54-61
  • Zinner, J.; (Sport-)Studium quasi …á la carte!. Beilage zur „Leistungssport“ – Ausgabe 1/2012. Leistungssport 42(2012)1, S. 8
  • Schedler, O.; Zinner, J.: Verbesserung der kardiopulmonalen Leistungsfähigkeit durch leichtes Ausdauertraining. Zeitschrift für Gesundheit und Sport 1(2011)1, S. 40-44
  • Krug, J.; Zinner, J.: Berliner Thesen – Anforderungen an künftige Trainerinnen und Trainer im Leistungssport. Leistungssport 41(2011)4, S. 57-58
  • Zinner, J.; Hartmann, G.; Kistner, T.; Mackbeben, S.; Müller, R.: Spitzensport zwischen Ökonomie und Moral. In: Ökonomisierung der Wissensgesellschaft. Herausgeber: Ralf Diedrich, Ullrich Heilemann. Duncker & Humboldt – Berlin (2011) S. 551-575
  • Krug, Jürgen; Zinner, Jochen (2011). Berliner Thesen-Anforderungen an künftige Trainer von Kaderathleten. Leistungssport, 41 (4), 57-58
  • Zinner, J.; Neuendorf, E.: Spitzensport und Medizin. Reif für die Olympiade. In: Berlin Medical 5 (2008), S. 20-22.
  • Zinner, J.: Anmerkungen zum Artikel von Eike Emmrich et.al. „Spitzensportförderung in Deutschland – Bestandsaufnahme und Perspektiven“. Beilage zur „Leistungssport“-Ausgabe 1/2008. Leistungssport 38 (2008) 2, S. 32-34.
  • Zinner, J.: Neue Modelle braucht das Land?! Ein Plädoyer für eine Trainingsoffensive. In: Leistungssport 37 (2007) 3, S. 25-28.
  • Zinner, J.; Schwarz, P.; Malz, J.; Westphal, S.; Ledig, R.: Offensive um Qualität im Leistungssport. In: Leistungssport 34 (2004) 5, S. 18-22.
  • Brechtel, L.; Zinner, J.; Kautz, R.; Wolff, R.; Patotschka, I.: Talenterfassung im Schwimmen: Auswertung einer spezifischen Testbatterie mittels Fuzzy Logic und Vergleich mit der tatsächlichen Leistungs-entwicklung. In: Hohmann, H. u.a. (Hrsg.): Heft 110: Talent im Sport. Bundesinstitut für Sportwissenschaft Köln, S. 200-207.
  • Zinner, J.; Westphal, S.; Malz, J.: Leistungssportstrukturen in Berlin. In: Leistungssport 31 (2001) 2, S. 41-45.
  • Seeber, M.; Sötje, J.; Zinner, J.: Top 100 Berlin – Das Poolsponsoringkonzept der Sporthauptstadt Berlin, Leitfaden Sponsoring & Event – Marketing (17. Februar 2000).
  • Zinner, J.; Westphal, S.; Malz, J.: Positionen des Olympiastütz-punktes zur Entwicklung der Schwerpunktsportarten am Standort Berlin bis zum Jahre 2000. In: Leistungssport 29 (1998) 1, S. 18-25.
  • Neuendorf, E.; Wolff, R.; Zinner, J.: The validity of different methods for determining the final height of children and juveniles (evaluation of two longitudinal studies). The 8. Tartu International Anthropological Converence. Tartu (Estland), 12.-16.10.1997. Im Druck.
  • Zinner, J.: Computersysteme in der Praxis. In: Bundesinstitut für Sportwissenschaft Köln 1 (1997), S. 1-12.
  • Wolff, R.; Zinner, J.; Neuendorf, E.; Boldt, F.: Muscle strength, arthromuscular integrity and orthopaedic disorders in students of a sport – orientated secondary school. ICPAFR – Symposium, Trevisa (Italien) 1996.
  • Zinner, J.: Zusammenarbeit des OSP Berlin mit den Schulen mit sportlichem Schwerpunkt. In: Berliner Modellversuch, Bilanz. Berlin 1996. Senatsverwaltung für Schule, Jugend und Sport, S. 59-62.
  • Krug, J.; Heilfort, U.; Zinner, J.: Digitales Video und Signalanalyse-system – DIGVIS. In: Leistungssport 26 (1996) 1, S. 13-16.
  • Wolff, R.; Zinner, J.; Bär, J.: Die Entwicklung der Muskelkraft bei 570 Schülern einer sportorientierten Gesamtschule (Klassen 7,8,9) in Abhängigkeit von Sportart und biologischer Entwicklung. In: „Schwerpunktthema Nachwuchssport”. Erlensee 1996. S. 201-211.
  • Neuendorf, E.; Zinner, J.: Zur morphologischen Entwicklung von Berliner Schulkindern im Alter von 10-18 Jahren.
  • Ester, J.; Zinner, J.: Multiattributive und Fuzzy – Bewertungsmethoden in der Trainingswissenschaft. Zeitreihenanalysen und multiple statistische Verfahren in der Trainingswissenschaft. In: Bundesinstitut für Sportwissenschaft Köln 4 (1996), S. 119-136.
  • Zinner, J.: Fuzzy in der Datenanalyse. Anwendung der Fuzzy-Logik und Neuronaler Netze. In: Bundesinstitut für Sportwissenschaft. Köln 1 (1996), S. 41-60.
  • Müller, P.; Witt, M.; Zinner, J.; Bär, J.; Krünägel, J.-U.: Untersuchungen zur Belastungswirkung allgemeiner und spezieller Krafttrainingsmittel im Radsprint. Forschungsbericht IAT. Ausgewählte Arbeitsergebnisse 1994, Fachgruppe Forschungstechnologie, IAT Leipzig 1995. S. 14-16.
  • Zinner, J.; Baumert, A.: Olympiastützpunkte im Graben zwischen Theorie und Praxis. Trainingswissenschaft – theoretische und methodische Fragen in der Diskussion. In: Bundesinstitut für Sportwissenschaft Köln 9 (1995), S. 124-134.
  • Zinner, J.; Wolff, R.; Keinert, W.; Kabisch, D.; Schüler, K.-P.: Zur computergestützten Ermittlung von biologischem Alter, finaler Körperhöhe und Körperbautyp. In: J. Krug, H.-J. Minnow: Sportliche Leistung und Training. St. Augustin 1995. S. 295-300.
  • Schwert, R.; Zinner, J.; Fornoff, J.: Informationsmanagement in einem großen OSP. In: Sport und Informatik IV. Bundesinstitut für Sportwissenschaft Köln 70 (1995), S. 146-158.
  • Heilfort, U.; Krug, J.; Zinner, J.: Digitales Video -und Signalverarbeitungssystem DIGVIS. In: Sport und Informatik IV. Bundesinstitut für Sportwissenschaft Köln 70 (1995), S. 17-30.
  • Hohmann, H. Wieland (Hrsg.): Trainingssteuerung – Konzepte und trainingsmethodische Aspekte. Stuttgart 1994. S. 133-137.
  • Zinner, J.: Zur Nutzung unscharfer (fuzzy-) Optimierungsmethoden bei der Auswertung leistungsdiagnostischer Daten. In: R. Brack, A.
  • Mocker, K.; Schwarz, P.; Zinner, J.; Wolff, R.: Die sportwissenschaftliche Betreuung an den Berliner Sport-Spezialschulen. World Congress Physical Education and Sport 94, Changes and Challenges. Berlin 24.-28.06.1994, S. 42-43.
  • Zinner, J.: Olympiastützpunkte im Spannungsfeld von Theorie und Praxis – Diskussionspositionen aus der Sicht der Trainingswissenschaft im OSP Berlin. In: dvs Informationen 1 (1994), S. 15-20.
  • Zinner, J.; Pansold, B.; Buckwitz, R.: Computergestützte Auswertung von Stufentests in der Leistungsdiagnostik. In: Leistungssport 23 (1993) 2, S. 21-26.
  • Zinner, J.; Buckwitz, R.: Rudern – Beispiel für ein trainingswissenschaftliches Betreuungssystem. In: TW Sport und Medizin 5 (1993) 3, S. 178-183.
  • Zinner, J.; Pansold, B.; Schmidt, B.-M.: Gutes Training – schlechte Leistung ? – ein Beitrag zur Leistungsentwicklung im 5000 m – Eisschnelllauf der Männer. In: Training und Wettkampf 28 (1990) 4, S. 65-75.
  • Zinner, J.: Zu einigen mit der sportlichen Leistung und ihrer Struktur im Zusammenhang stehenden Begriffen und ihrer Handhabung in der Leistungsdiagnostik. In: Theorie und Praxis der Körperkultur 36 (1987) 1, S. 21-27.
  • Zinner, J.; Gabriel, B.-M.; Pansold, B.: Die Nutzung von Methoden der Polyoptimierung zur Anwendung leistungsdiagnostischer Unter-suchungen im Sport. In: Wissenschaftliche Zeitschrift der Technischen Hochschule Ilmenau 6 (1987), S. 189-192.
  • Zinner, J.; Heilfort, U.; Barche, I.; Gabriel, B.-M.: Zum Einsatz multivariater Verfahren zur Unterstützung der Interpretation leistungsdiagnostischer Ergebnisse. In: Ausgewählte Beiträge zur Mathematikanwendung im Leistungssport. Leipzig 1985. S. 9-52.
  • Zinner, J.; Meinelt, K.; Gabriel, B.-M.: Arbeitsmethodische Richtlinien zur Nutzung faktorenanalytischer Methoden bei der Leistungs-diagnostik im Nachwuchsleistungssport. In: Theorie und Praxis des Leistungssports 22 (1984) 1/2 , S. 187-215.
  • Roth, W.; Pansold, B.; Hasart, E.; Zinner, J.; Gabriel, B.-M.: Zum Informationsgehalt leistungsbestimmender Parameter in Abhängigkeit von der Zunahme der Leistungsfähigkeit der Sportler. In: Medizin und Sport 21 (1981), S. 326-336.

News

Neue Veröffentlichung des ILT: HANDBUCH MAOE: Multikriterielle und Fuzzy-Entscheidungsverfahren (nicht nur) für den Leistungssport

Zum Jahresauftakt ist an der DHGS Deutschen Hochschule für Gesundheit und Sport der mittlerweile sechste Band in der wissenschaftlichen Fachbuchreihe des Instituts für Leistungssport & Trainerbildung (ILT) erschienen. Prof. Dr. Jochen Ester (Limbach-Oberfrohna) und Prof. Dr. Jochen Zinner sind die Autoren des Handbuch MAOE: Multikriterielle und (FUZZY-) Entscheidungsverfahren (nicht nur) im Leistungssport.

Das Handbuch MAOE (Modellieren – Analysieren – Optimieren – Entscheiden) dokumentiert das schrittweise Vorgehen zur interaktiven Analyse von Datenmatrizen mit Hilfe von multikriteriellen und Fuzzy-Entscheidungsverfahren auf der Basis des Softwaresystems MAOE. Im Mittelpunkt steht dabei die Erläuterung eines Beispiels aus dem Kinder- und Nachwuchssport (Talentscreening). Es wird […]

Neue Beiträge zum Forschungsprojekt Berlin hat Talent in SPORT IN BERLIN erschienen

In der aktuellen SPORT IN BERLIN des Landessportbundes Berlin e.V. ist ein Beitrag von Prof. Dr. Jochen Zinner zum Abschlussbericht des Forschungsprojekts Berlin hat Talent erschienen, welches die DHGS Deutsche Hochschule für Gesundheit und Sport wissenschaftlich begleitet. Ebenso beschreibt DHGS-Kollege Markus Becker vom ILT den Zusammenhang zwischen Sozialstruktur und Sportlichkeit am Beispiel des Bezirks Marzahn-Hellersdorf.

 

Quelle: Sport in Berlin 01-02 2019 https://lsb-berlin.net/aktuelles/lsb-verbandszeitschrift/

 

Prof. Dr. Jochen Zinner in den Beirat „Spitzensportförderung Bundeswehr“ berufen

Die Bundesministerin der Verteidigung, Dr. Ursula von der Leyen, hat ein umfangreiches Maßnahmenpaket zur Weiterentwicklung der Spitzensportsportförderung der Bundeswehr angewiesen. Als wichtiger Baustein dieses Paketes sollen Maßnahmen zur „Dualen Karriere“-Planung der Sportlerinnen und Sportler umgesetzt, bessere Übernahme- und Berufsoptionen geschaffen und eine kontinuierliche Fortschreibung der Spitzensportförderung der Bundeswehr sichergestellt werden.

Dazu wurde am 07.12.2018 ein Beirat „Spitzensportförderung Bundeswehr“ beim Leiter der Abteilung Ausbildung Streitkräfte im Kommando Streitkräftebasis, Brigadegeneral Markus Kurczyk, konstituiert. Dem Beirat gehören u.a. folgende Persönlichkeiten an:

  • MdB Dagmar Freitag (Vorsitzende Sportausschuss), Eberhard Gienger, Jens Lehmann
  • die Vorstandsvorsitzende des Deutschen Olympischen Sportbundes, Veronika Rücker
  • der Vizepräsident Leistungssport im Deutschen Behindertensportverband, […]

BR Volleys intensiviert in Zusammenarbeit mit dem Institut für Leistungssport und Trainerbildung die Talentsichtung

Mit der Entwicklung der BR Volleys zu einem europäischen Spitzenklub wurden parallel immer wieder Konzepte zur Talentgewinnung in Berlin realisiert und sukzessive verbessert. Gegenwärtig wird gemeinsam mit Berliner Vereinen an einem Nachwuchskonzept gearbeitet, dass in einer Zwischenebene den Aufbau sogenannter Talentnester vorsieht. Dafür sollen nun Untersuchungen genutzt werden, die im Rahmen von BERLIN HAT TALENT stattfinden.

In diesem Projekt wurden im Schuljahr 2017/18 mehr als 7.000 Berliner Drittklässler bezüglich ihrer motorisch Begabung mit Hilfe des Deutschen-Motorik-Tests untersucht. Initiatoren des Projektes sind Landessportbund Berlin und der Berliner Senat, die wissenschaftliche Begleitung realisiert das Institut für Leistungssport und Trainerbildung […]

Wissenschaftlicher Begleitbericht zu BERLIN HAT TALENT vom ILT veröffentlicht

Das Institut für Leistungssport und Trainerbildung (ILT) der DHGS Deutschen Hochschule für Gesundheit und Sport und Leitung von Prof. Dr. Jochen Zinner hat den nunmehr 6. wissenschaftlichen Begleitbericht zum Nachwuchskonzept BERLIN HAT TALENT veröffentlicht.

Hier die wichtigsten Ergebnisse und Informationen:

  • Studie mit 37.000 Schülern seit 2011: Sport ist das wichtigste Hobby vieler Kinder
  • Analyse 2017/18 zeigt stabile Fitnesswerte bei Drittklässlern, gibt aber auch Anlass zu Sorge
  • das Talent-, Gesundheits- und Integrationspotenzial von Berlin für Schulen und Vereine wird zu wenig genutzt
  • Bundesweite Beachtung für Berliner Diagnostik – jetzt muss die Praxisumsetzung verstärkt werden
  • für die gesellschaftlichen Herausforderungen müssen […]

Erfolgreich in Studium und Leistungssport: Olympiasiegerin Katrin Mattscherodt erhält Master-Zeugnis

Vor wenigen Tagen hat Katrin Mattscherodt an der DHGS Deutschen Hochschule für Gesundheit und Sport ihr Master-Studium Sportwissenschaft erfolgreich beendet. Ihr Abschlusszeugnis erhielt die Olympia-Siegerin im Eisschnelllauf (Vancouver 2010, Teamwettbewerb) aus den Händen von DHGS-Präsident Prof. Dr. Franz-Michael Binninger und Prof. Dr. Jochen Zinner, Direktor des DHGS-Instituts für Leistungssport & Trainerbildung (ILT).

 

Ich habe Katrin Mattscherodt als Nachwuchssportlerin im Olympiastützpunkt Berlin kennengelernt. Heute ist sie junge Mutter, Olympiasiegerin im Eisschnelllauf, hat einen Master-Abschluss Sportwissenschaft und ist Hauptmann der Bundeswehr – welche eine tolle Karriere!

 

Ihr Studium hat Katrin Mattscherodt-Bunkus mit Unterstützung der Bundeswehr realisiert, die […]